Diabetes in der Praxis by W. Waldhäusl (auth.), Prof. Dr. Werner Waldhäusl, Prof. Dr.

By W. Waldhäusl (auth.), Prof. Dr. Werner Waldhäusl, Prof. Dr. F. Arnold Gries (eds.)

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Schema def hormonellen Steuerung der Substratstrome 28 P. Bratusch-Marrain, W. Waldhausl korper yom IgG-Typ besitzen hingegen keine klinische Relevanz. Insulinresistenz kann neben den erwahnten endogenen Ursachen aber auch noch durch Pharmaka, wie Steroide oder orale Kontrazeptiva, Saluretica und Azetylsalizylsaure, sowie durch somatischen Stress, besonders im Rahmen eines Postaggressionssyndroms hervorgerufen werden. Eine stark erhohte Insulindegradation am Ort der Applikation als weitere mogliche Ursache einer Insulinresistenz ist selten, eine so1che in der Zirkulation ist nicht bekannt.

Die Stickstoffbilanz ist also von besonderer Bedeutung. Grundlage der gewichtsreduzierenden Therapie ist die Reduktion der Energiezufuhr, die nach Moglichkeit von einer Bewegungstherapie unterstutzt werden sollte. Eine Nulldiat (Wasserfasten) ist bei Diabetikern nicht angezeigt, da es auch bei zuvor hyperinsulinamischen Patienten zu Ketoacidosen mit allen Risiken und Folgen kommen kann. Diaten mit sehr geringem Energiegehalt, sog. VLCD (very low calory diets) von ca. 400 Kcal. konnen bei Patienten ohne sonstige Komplikationen zur Einleitung der Gewichtsreduktion erwogen werden [1).

Unterstiitzend fUr diese Hypothese sind zellbiologische Befunde an Arterienpraparationen. Insulinresistenz und Hypertonie Storungen des Glukosemetabolismus lassen sich bei Hypertonikern viel hliufiger nachweis en als bei normotensiven Personen. DaB dies nicht eine zufallige Koinzidenz ist, zeigt der Befund hoherer Blutdruckwerte bei Patienten mit normaler Glukosetoleranz aber Hyperinsulinamie. So weisen iibergewichtige und infolge Insulinresistenz hyperinsulinamische Patienten hliufiger eine Hypertonie auf, die sich nach Reduzierung des Gewichtes und folglich der zirkulierenden Insulinkonzentrationen zuriickbildet, als Normalgewichtige.

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