Die Ausbildung des Mediƶiners: Eine Vergleichende by Abraham Flexner (auth.)

By Abraham Flexner (auth.)

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Herzinsuffizienz und Digitaliswirkungen: 31. Oktober und 1. November 1958

Von L. LENDLE In diesem Kreis pathophysiologisch interessierter Kollegen, in dem gestern die Frage der Herzinsuffizienz erneut durchgesprochen wurde, soli heute auch das alte challenge der Digitaliswirkungen behandelt werden, weniger die praktischen Fragen der Glykosidtherapie als die Wirkungsweise der Digitalis.

Mosambik im pädagogischen Raum der DDR: Eine bildanalytische Studie zur „Schule der Freundschaft“ in Staßfurt

1780 Fotografien sind zur „Schule der Freundschaft“, einem bilateralen Projekt der Bildungszusammenarbeit zwischen der DDR und der VR Mosambik, überliefert. In diesem einzigartigen Quellenkorpus, den Jane Schuch untersucht, manifestieren sich das Scheitern politisch-pädagogischer Erziehungsambitionen der DDR, die DDR-weiße Sicht auf das afrikanisch Andere und die Widerständigkeit der Jugendlichen.

Fit für Nachhaltigkeit?: Biologisch-anthropologische Grundlagen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung

Das Buch zeigt Möglichkeiten auf, für eine angemessene Umweltpädagogik evolutionssoziologische mit sozial- und kulturwissenschaftlichen Aspekten zu verknüpfen. Seit der Konferenz der Vereinten Nationen 1992 zu ,Umwelt und Entwicklung' wird versucht, eine Erweiterung des umweltpädagogischen Arbeitsfeldes zu betreiben, indem ökologische mit sozialen und ökonomischen Aspekten verbunden werden.

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Die Bewegung erreichte jedoch keine groBe Bedeutung, bis die Johns Hopkins Medical School, eine Universitatsfakultat annahernd im deutschen Sinne, im letzten Jahrzehnt des Jahrhunderts in Baltimore Erfolg hatte. Die Richtlinien, auf der die Fakultat sich aufbaute, waren vorher vom Prasidenten, den Bevollmachtigten und ihren Ratgebern aufgestellt worden; sie wurden bei Eroffnung der Universitat im Jahre 1876 nachdriicklich verkiindet. Trotzdem war auf dem Felde der Medizin die Johns Hopkins Medical School ein kiihnes und zu gleicher Zeit ungemein naives Unternehmen.

Stadtverwaltungen, religiOse Organisationen oder philanthropische Gesellschaften hatten Krankenhauser gegriindet. Man hatte ein groBes, unorganisiertes, unbezahltes Personal angestellt; angestellt wurde nach verschiedenen Grundsatzen: aus politischen Griinden, aus personlicher Gunst, manchmal sogar nach Wiirdigkeit. Um jedem - oder wenn nicht jedem, so doch moglichst jedem - eine Gelegenheit zu geben, waren die Dienstzeiten kurz, hamig nicht mehr als zwei oder drei Monate im Jahr - , was zur Folge hatte, daB die unternehmenderen Internisten und Chirurgen mehreren Krankenhausern angehoren konnten, ohne mit ihrer Zeit und ihren Pflichten in Konflikt zu kommen.

Waren dem Namen und dem Recht nach Universitatsabteilungen, doch fehlte ihnen der Standard, die Ideale und die Arbeitsmoglichkeiten einer Universitat. Yom ersten Anfang seiner Harvardprasidentschaft an hat Dr. ELIOT danach gestrebt, die Harvard Medical School zu einer echten Universitatsabteilung in diesem Sinne zu machen. Abnliche Schritte wurden dann auch anderswo unternommen. Die Bewegung erreichte jedoch keine groBe Bedeutung, bis die Johns Hopkins Medical School, eine Universitatsfakultat annahernd im deutschen Sinne, im letzten Jahrzehnt des Jahrhunderts in Baltimore Erfolg hatte.

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