Die Freilufterziehung in ihrer Bedeutung für die Volksschule by Waldschuldirektor a. D. Karl Triebold, Rektor Albert Ritter,

By Waldschuldirektor a. D. Karl Triebold, Rektor Albert Ritter, Dr. med. Karl Triebold (auth.)

Begründung der mehrseitigen Aufgabe der Freilufterziehung Dem Schulkind eine gesunde Lebensführung zu ermöglichen, gehört heute zu den schwierigsten Problemen nicht nur der Großstadt. Auch das variety, das in kleinen Städten und auf dem Lande aufwächst, muß weitgehend die wichtigsten Faktoren seines Gedeihens, Licht, Luft und körperliche Bewegung, entbehren. Die Städte­ planer bemühen sich, dem Kinde angemessenes Spielfeld zu schaffen. In der V olks­ schule gewinnen die Bestrebungen, die sich für die »Freilufterziehung« des Kindes einsetzen, immer mehr Raum. Hierbei handelt es sich darum, dem variety in der Schule selbst einmal einen Ausgleich gegen die möglichen Schäden langen Sitzens, verbrauchter Luft und Hemmung des kindlichen Bewegungstriebes zu schaffen, zum andern durch den Aufenthalt im Freien, die Gewöhnung an frische Luft und die Erziehung zu gesunder Lebensführung der jungen new release Hilfen zu geben. Seit 1918 hat die »Deutsche Gesellschaft für Freilufterziehung und Schulgesund­ heitspflege« bzw. ihr Vorgänger die Bemühungen auf diesem Gebiete, die mit der Gründung der Waldschule Charlottenburg ihren Anfang nahmen, im In-und Aus­ lande verfolgt, eigene Erhebungen und praktische Schulversuche zur Klärung dieses Fragenkomplexes durchgeführt und die einschlägige Literatur zusammen­ getragen. Um einen Überblick über das bisher Erreichte zu gewinnen, Schwierigkeiten menschlicher und sachlicher artwork, die der Verwirklichung einer umfassenden Frei­ lufterziehung entgegenstehen, aufzudecken und Vorschläge zu ihrer wirksamen Durchführung zu erarbeiten, wurde der Deutschen Gesellschaft ein entspre­ chender Forschungsauftrag erteilt. Zur Lösung dieser Aufgabe stellte die Deutsche Gesellschaft zunächst einen Frage­ bogen auf, der alle wesentlichen Probleme der Freilufterziehung berücksichtigt.

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Erinnerungen aus eigener Schulzeit ........................................ Freiluftschulen (wie H:tldem, Senne I und Sälderholz) ........................ Aktive Sportbetätigung als Turn- und Sportlehrer ........................... Kollegen bzw. Hospitationen in anderen Schulen ............................ ) ........ . . . . . . Schulgarten ............................................................. Deutsche Gesellschaft für Freilufterziehung und Schulgesundheitspflege ........

Tabelle zur Frage 3 Schutz der Freiluftklassen und -unterrichtsplätze gegen Störfaktoren, wie Wind etc. Von insgesamt 55 Freiluftklassen sind Von insgesamt 227 FU-Plätzen sind unzuunbcgut unzuunbegut geschützt reichend antwortet geschützt reichend antwortet geschützt blieben geschützt blieben gegen: Wind und Zugluft zu starke Sonneneinstrahlung Bodenfeuchtigkeit Lärmbelästigung Staubbelästigung Insekten 56,4% 38,2% 5,4% 36,4% 65,5% 52,7% 60,0% 23,6% 54,5% 18,2% 38,2% 36,4% 38,2% 9,1% 16,3% 9,1% 3,6% 38,2% 47,1 % 46,3% 43,2% 64,3% 73,6% 22,9% 43,6% 9,3% 44,0% 33,9% 23,4% 14,5% 38,8% 9,7% 22,9% 12,3% 11,9% 38,3% Die Untersuchungen zu Frage 3 sind getrennt für FU-Klassen im Anschluß an das Schulhaus und FU-Plätze im Gelände durchgeführt.

Erinnerungen aus eigener Schulzeit ........................................ Freiluftschulen (wie H:tldem, Senne I und Sälderholz) ........................ Aktive Sportbetätigung als Turn- und Sportlehrer ........................... Kollegen bzw. Hospitationen in anderen Schulen ............................ ) ........ . . . . . . Schulgarten ............................................................. Deutsche Gesellschaft für Freilufterziehung und Schulgesundheitspflege ........ Wandern und Wanderführerlehrgänge ......................................

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