Die gelehrte Welt des Mittelalters by Anders Piltz

By Anders Piltz

Vorwort

Pages 8-10

Der Hintergrund

Pages 11-58

Die Neue Wissenschaft

Pages 59-128

Die Universitäten: shape Und Inhalt

Pages 129-162

Die Scholastik: Die Lehrmeister Und Ihre Schulen

Pages 163-262

Texte

Pages 263-280

Literatur Und Quellen

Pages 281-286

Chronologie

Pages 287-290

Register

Pages 291-300

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Integration und Desintegration der Kulturen im europäischen Mittelalter

"Das hohe reflexive Niveau der Beiträge, die intensiven Überlegungen zu verwendeten Begriffen, methodischen Grundlagen und thematischen Zuschnitten sowie die praktische Umsetzung in Detailstudien lassen den Band zu einer anspruchsvollen und anregenden Lektüre werden. " Kordula Wolf in: H-Soz-u-Kult, November 2011

La modernité désenchantée

C'est avec de nouvelles lunettes que les historiens proposent, depuis les années 1980, de rendre compte d'un XIX e siècle composite, hybride, pluriel, désormais " masqué " par un siècle d'interprétations. Un siècle fait de bouleversements profonds, discontinus, inégalement perçus et vécus, mais décisifs.

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Ich möchte mich nicht darüber äußern, ob die „Gattungen" und ,,Arten" wirklich, d. h. dinglich oder nur in unserer Vorstellung vorhanden sind, und falls dem so ist, ob sie körperlich oder unkörperlich sind, ob sie gesondert von den Wahrnehmungen existieren oder diese voraussetzen, oder ob sie nur Hirngespinste sind. Auf diese Frage will ich hier nicht eingehen, da sie äußerst schwierig zu klären ist und eingehendere Untersuchungen erfordert. Die Zurückhaltung des Porphyrios wirkte auf spätere Philosophen wie eine Herausforderung.

Einen derartigen Zustand der Stabilität und Zuversichtlichkeit hatte man seit siebenhundert Jahren nicht mehr erlebt. Die neue Situation wirkte sich auch auf die kirchliche Ausbildung aus. An den Domschulen nahm die Zahl der Priesterkandidaten ständig zu, so daß die Scholarchen Hilfskräfte anstellen mußten, um den Unterricht bewältigen zu können. Unter diesen Umständen trat immer deutlicher zutage, wie selbständig die Ausbildungseinheit des Domkapitels dem lokalen Bischof gegenüberstand. Als die Zahl der Schüler immer weiter stieg, konnten nicht mehr alle mit Priesterstellen rechnen, aber für viele Studenten war die Bildung an sich das wichtigste Lockmittel.

Petrus Hispanus, „Tractatus duodecim", gedruckt von Johannes Knob in Straßburg, 1514. 63 Brought to you by | Cambridge University Library Authenticated Download Date | 8/5/15 8:58 AM Porphyrios und die Allgemeinbegriffe Die „Einleitung" des Porphyrios enthält eine Reihe von Begriffen, die im Hoch- und Spätmittelalter eine derart fundamentale Rolle spielten, daß es kaum eine Wissenschaft gab, in der man nicht mit eben diesen Begriffen arbeitete. Der eigentliche Anlaß zu der einschneidendsten Meinungsverschiedenheit in der mittelalterlichen Philosophie waren ein paar scheinbar völlig harmlose Zeilen ganz im Anfang der „Einleitung".

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