Peter der Grosse: Der Eintritt Russlands in die Neuzeit by Professor Dr. R. Wittram (auth.)

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Den in der damaligen Justiz alltaglichen Folterungen und langsamen Totungen konnte er unbewegt zuschauen. Aber fUr einen seiner geliebten Zwerge, der erkrankt war, sorgte er zartlich, und urn den Tod eines Freundes konnte er viele Tranen vergieBen. Ais ein in die Affare des Thronfolgers verwickelter ehemaliger Favorit des Zaren anderthalb Stunden nach der Raderung urn einen geschwinden Tod bat, sagte Peter ihm zwar: "Denke nur auf Gott und bereue deine SUnde", lieB dann aber doch seiner Qual durch Kopfabschlagen ein Ende machen.

Was Meruikov gefiirchtet, aber auch verhaBt machte, war seine Raubtiernatur. Gegner, jeden, der ihm gef1ihrlich werden konnte, 40 pflegte er bedenkenlos zu verderben. Er war ungleich kalter und trockener als Peter. Ganz unbezahmbar war seine Habgier. Er hat seine Vertrauensstellung beim Zaren riicksichtslos zur Bereicherung ausgenutzt und uniibersehbare Reichtiimer aufgehauft. Damit hat er seine Stellung geschwacht und schlidmch verdorben. Die ersten schweren MiBbrauche kamen im Friihjahr IlII zur Kenntnis des Zaren, der sich seitdem auf jede Weise bemiiht hat, den Giinstling auf den rechten Weg zu bringen.

GewiB war es zunamst die verfuhrerische Lust als solche, aber das erklart nimt alles. Vielleicht war es das Verlangen nach einer zweiten Daseinssphare, nam einer erweiterten Existenz, in der alle Dimensionen verandert sind, keine Schwiiche sich verbergen kann und aIle Kraft an ihre Grenzen kommt. Es hat nicht den Anschein, daB Peter zum Arbeiten der alkoholischen Anregung bedurfte. Sein Tagewerk war erstaunlich niic:htern, und die groBen Regierungsentsc:heide vor allem in der weitverzweigten gesetzgeberisc:hen Tatigkeit sind vollig frei von den Nac:hwirkungen vorausgegangener Aussc:hweifungen.

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